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ETI Umwelttechnik AG - CH 7007 Chur
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Glossar

Glossar

  Abkürzung Erläuterung
A ADR Das europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse wird mit ADR abgekürzt: Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route.
  AFG Asbest fest gebunden
  AHR Richtlinie für die Verwertung, Behandlung und Ablagerung von Aushub-, Abraum- und Ausbruchmaterial (Aushubrichtlinie)
  AltlV Verordnung vom 26. August 1998 über die Sanierung von belasteten Standorten (Altlasten-Verordnung, AltlV)
  ANU Amt für Natur und Umwelt Graubünden
  As Arsen
  ASG Asbest schwach gebunden
  AZ Asbestzement
B BAFU Bundesamt für Umwelt
  BAG Bundesamt für Gesundheit
  B[a]p Benzo[a]pyren
  BauAV Bauarbeitenverordnung
  BTX Aromatische Kohlenwasserstoffe der Gruppe Benzol, Toluol, Xylol, Ethylbenzole
  Bq Becquerel = ist die SI-Einheit der Aktivität einer Menge einer radioaktiven Substanz.
Die Aktivität gibt die mittlere Anzahl der Atomkerne an, die pro Sekunde radioaktiv zerfallen:
1 Bq = 1 s−1 (d. h. ein Becquerel entspricht einem radioaktiven Zerfall pro Sekunde).
C Cd Cadmium
  Chrysotil Weisser Asbest
  CP Chlorparaffine
  Cr Chrom
  Cu Kupfer
E EKAS Eidgenössischen Kommission für Arbeitssicherheit
  EMPA Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Dübendorf
  Entsorgungskonzept Planung der gesetzeskonformen Entsorgung ausgebauter schadsstoffhaltiger/kontaminierter Materialien. Das Konzept schliesst die gesetzeskonforme Verpackung, die Wege vom Ausbauort über die Zonenschleusen, eine allfällige Zwischenlagerung sowie die ADR-konformen (Gefahrgut-) Transporte zur VEVA-konformen Entsorgungsanlage oder Deponie mit ein. Das Entsorgungskonzept benennt alle Nachweise, die zur Dokumentation der Entsorgung erforderlich sind (bei ETI dann Bestandteil der Sanierungsdokumentation).
  EP Einzelprobe
  ETI Environmental Technology International
F FCKW Fluorchlorkohlenwasserstoffe
  FDM Fugendichtungsmassen
  FL Fluoreszenzlampe
  FZ Faserzement
G GC Gaschromatographie
  Gebäudediagnostiker Der Gebäudediagnostiker ist ein erfahrener Spezialist bei der Identifikation und Dokumentation von schadstoffhaltigen Materialien und Bauteilen in Gebäuden. Der Diagnostiker erkennt Bauschadstoffe in allen Verarbeitungsformen, kennt deren Eigenheiten und Gefährdungspotential, besitzt vertiefte Kenntnisse sowohl bezüglich tragender Strukturen, des Brand-, Wärme- und Schallschutzes wie auch betreffend Haustechnikanlagen. Er berät den Bauherrn kompetent und antizipativ bezüglich des unmittelbaren oder langfristigen Umgangs mit Bauschadstoffen.
  GKW Gesamtkohlenwasserstoffe
H HDW Wasserhöchstdruck-Verfahren
  Hg Quecksilber
I ISO Internationale Organisation für Normung (Englisch: International Organization for Standardization)
K KbS Kataster der belasteten Standorte
  KMF Künstliche Mineralfasern
  Kongener Je nach Zahl und Stellung der Chloratome im Biphenylmolekül kennt man 209 theoretisch mögliche isomere und homologe Chlorbiphenyle. Eine einzelne Verbindung aus dieser Gruppe wird PCB-Kongener genannt.
  Krokydolith Blauer Asbest
  K-Belag Kunststoffbodenbelag
  K-Schutz Korrosionsschutz
  KVA Kehrichtverbrennungsanlage
L LAF Lungengängige Asbestfasern
  LAGA Länderarbeitsgemeinschaft Abfall. Zielsetzung der LAGA ist die Sicherstellung eines möglichst einheitlichen Vollzugs des Abfallrechts in Deutschland
  LAP Leichte asbesthaltige Platte
  LRV Eidgenössische Luftreinhalte-Verordnung
M MAK-Wert Maximaler Arbeitsplatz Konzentration Wert
  µg Mikrogramm (ein Millionstel Gramm)
  mg/kg Milligramm pro Kilogramm
  MP Mischprobe
O Offene Systeme Anwendungen, bei denen zur gezielten Beeinflussung der Stoffeigenschaften PCB zugefügt wurde, und bei denen dieses während seines Einsatzes oder bei unsachgemässer Entsorgung an die Umwelt abgegeben wird (z.B. Weichmacher in Dichtungsmassen, Schutzanstriche, Schmierfette etc.).
P PAK Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe
  Pb Blei
  PBB Polybromierte Biphenyle
  PCB Polychlorierte Biphenyle
  PCDD Polychlorierte Dibenzodioxine
  PCDF Polychlorierte Dibenzofurane
  PCP Pentachlorphenol
  Persistent Chemisch beständig
  PIR Polyisocyanurat (ein mit dem Polyurethan verwandter Kunststoff)
  POPs Persistent Organic Pollutants (Persistente Organische Schadstoffe)
  Primärquelle Ein Stoff, dem absichtlich zur Beeinflussung von Materialeigenschaften PCB beigefügt wurde, gibt
kontinuierlich PCB an die Umwelt ab.
  PSA Persönliche Schutzausrüstung (z.B. Masken, Schutzanzüge etc.)
  PUR Polyurethan
R Raumluftmessung (Asbest) Bestimmung der Konzentration lungengängiger Asbestfasern in der Innenraumluft. Im Rahmen der Raumluftmessungen wird die Art der Asbestfasern (Chrysotil, Amphibol, Calciumsulfat) identifiziert. Die Faserzählung und -zuordnung erfolgt mit dem REM/EDXA-Verfahren (Rasterelektronenmikroskop/ energiedispersive Röntgenanalyse).
  RLM Raumluftmessung
  RM Rückstellmuster
S SAVA Sondermüllverbrennungsanlage
  SCCP Short Chain Chlorinated Paraffins (Kurzkettige Chlorparaffine; Kettenlänge C10-C13)
  Sekundärquelle Ein ursprünglich PCB-freier Stoff wird durch eine andere Quelle kontaminiert und gibt dann seinerseits wieder PCB an die Umgebung ab (z.B. Dämmmaterialien in der Nähe von FDM).
  SIA Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein
  Spezialist für Raumluftmessungen Er führt die im Messkonzept definierten Messungen aus, kennt die EKAS-Richtlinie 6503 und die VDI-Richtlinie 3492. Der Spezialist für Raumluftmessungen registriert und dokumentiert die relevanten Begleitumstände der Messung wie Unterdruckhaltung, Schleusentechnik, Luftfeuchtigkeit sowie Raumtemperatur und ist in der Lage, Messdaten zu interpretieren. Üblicherweise übernimmt die Fachbauleitung diese Aufgaben.
  SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
U UN (geprüft) United Nation (geprüfte Verpackungen)
  UNG Unter Nachweisgrenze (bei analytischen Befunden)
V VBBo Verordnung über Belastungen des Bodens
  VDI Verein Deutscher Ingenieure
  VEVA Verordnung über den Verkehr mit Abfällen
  VOC Leicht flüchtige, organische Verbindungen mit einem Dampfdruck von mindestens 0,1 mbar bei 20°C oder mit einem Siedepunkt von höchstens 240° C bei 1013,25 mbar
  VREG Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung von elektrischen und elektronischen Geräten
  VSG Vorschaltgerät
  VVEA Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (Abfallverordnung)
Z Zn Zink