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Unter dem Begriff POPs (Persistent Organic Pollutants), also umweltbeständige organische Schadstoffe, werden 12 hochgiftige Chemikalien zusammengefasst. Zu den POPs gehören Pestizide (z.B. DDT, Lindan), Industriechemikalien (z.B. PCB) und unerwünschte Beiprodukte, die bei der Produktion von chlorhaltigen Chemikalien und bei Verbrennungsprozessen entstehen (z.B. Dioxine und Furane). |
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Im Mai 2001 wurde in Stockholm von 90 Staaten eine Konvention zum Verbot dieser 12 Chemikalien unterzeichnet. Bis heute haben 151 Staaten die «Stockholm Konvention» unterzeichnet und 110 Staaten bereits ratifiziert, darunter auch die Schweiz. Die Konvention wurde ab dem 17. Mai 2004 rechtlich bindend. |
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In Entwicklungs- und Transitionsländern werden die POPs teilweise noch produziert, gehandelt und angewendet oder sammeln sich als Altlasten an. Die POPs findet man überall auf der Welt. Sie sind langlebig und reisen mit den atmosphärischen Strömungen, durch Verdunsten und erneutes Kondensieren - auch «globale Destillation» genannt - von den warmen Zonen nahe des Äquators zu den Polen oder kälteren Regionen der Erde. Von dort gelangen sie beim Schmelzen von Schnee und Eis wieder ins Meer, lagern sich im Plankton ein und reichern sich bis an die Spitze der Nahrungskette in den Lebewesen an. |
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Die Schäden, die POPs in Mensch, Tier und Umwelt anrichten, sind schwer einzuschätzen. Sicher ist, dass einige der Chemikalien krebserregend sind. Man vermutet zudem, dass sie das genetische Erbgut, das Immunsystem und das Nervensystem schädigen. POPs Chemikalien machen keinen Halt vor Landesgrenzen. Man findet sie in Landstrichen, wo sie nie angewendet wurden. Sie sind ein typisches globales Umweltproblem. |
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In Holland, Hongkong, Kenia, Luxemburg, Malaysia, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Sambia, Serbien, Singapur und Südafrika führten wir erfolgreiche POPs-Projekte durch. Bitte beachten Sie dazu auch den Auszug unserer Referenzen. |
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