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PCB ist eine von 12 hochgiftigen Chemikalien, welche unter dem Begriff
Persistent Organic Pollutants (POPs) zusammengefasst werden. Zu diesen
gehören Pestizide (z.B. DDT, Lindan), Industriechemikalien (z.B. PCB)
und unerwünschte Beiprodukte, die bei der Produktion von chlorhaltigen
Chemikalien und bei Verbrennungsprozessen entstehen (z.B. Dioxin). |
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Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind ein synthetischer Stoff, welcher ab 1929 (Monsanto) hergestellt wurde. In Europa wurde PCB insbesondere zwischen 1950 und 1983 eingesetzt. |
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Die guten dielektrischen Eigenschaften von PCB wurden später durch das negative Umweltverhalten überschattet. So ist in der Schweiz das Aussterben des Fischotters auf die Umweltbelastung mit PCB zurückzuführen. Im Brandfall bildet sich zudem das Ultragift PCDD, besser bekannt unter dem allgemein gebräuchlichen Ausdruck Dioxin. |
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Das bevorzugte Einsatzgebiet von PCB fand sich als Kühlmittel in
elektrischen Anlagen wie Transformatoren und Kondensatoren, also in
«geschlossenen Systemen». |
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PCB wurde als Bauchemikalie auch in sogenannten «offenen Systemen»
verwendet. Vor allem in den sechziger und siebziger Jahren wurde PCB als
Weichmacher in Fugendichtungsmassen (FDM) eingesetzt. |
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Aber auch Baumaterialbeschichtungen sowie Farb- und Imprägnierungsstoffe
(an Deckenplatten oder Schutzanstrichen) können PCB als Zusatz
enthalten. |
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Weltweit wurden insgesamt über 1.5 Millionen Tonnen PCB produziert; ein bedeutender Teil davon ist bereits in die Umwelt gelangt. Ein beachtliches PCB-Reservoire steckt heute noch als Altlasten in technischen Anlagen, Produkten und Gebäuden. Durch Unkenntnis des Vorhandenseins von PCB in Materialien und Produkten gelangt der Schadstoff bei unsachgemässem Rückbau, Deponierung oder Verbrennung in die Umwelt. |
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